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Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Auch in diesem Jahr wird es wieder einige Veranstaltungen für alle Vereinsmitglieder geben.

Termine

Datum Art und Ort
16. und 17. September 2017 Heimattreffen im Grandhotel Esplanade, Bahnhofstraße 8 in Bad Nenndorf
02. Juli 2017 Prökelwitzer/Schlobitter Heimattreffen
10 Uhr Gottesdienst Dom zu Bücken anschl. Landgasthof Hünecke, 27333 Warpe


Herdertreffen

Die Herderschüler treffen sich immer einmal Jahr, meistens im Mai.

Rückfragen an:
Georg von Groeluing-Müller, Louis-Segelken-Straße 90, 29717 Bremen,Tel. 0421/630864
E-Mail: groeling-mueller@ewetel.net


Fahrt in der Heimat 2015

Fahrt in die Heimat vom 18.-25. Juni 2015 mit Teilnahme an den Sommerfesten in Simnau/Szymonowo , Sensburg/Mragowo und Auszahlung der Bruderhilfe

Die Bahnfahrt als kleine Gruppe nach Mohrungen war gut und sehr vielseitig. Bis Berlin klappte alles gut, aber die Weiterfahrt ließ einiges zu wünschen übrig. In Berlin trafen sich die Kreistagsmitglieder Marlene Wölk und Ingrid Tkacz. Der mehrtägige Aufenthalt in Mohrungen und Umgebung war für uns mit vielen Aufgaben verbunden.

Erwin Kornitzki, ebenfalls Kreistagsmitglied und Marianne Meyer haben sich ab Berlin unserer Reise angeschlossen, denn beide wollten ihre Heimatorte besuchen.
Frau Marianne Meyer, geb. Wolter stammt aus Gr. Sauerken und freute sich sehr, ihren Geburtsort und die Umgebung wiederzusehen.

Am 19. 06. feierte der Verein der Deutschen Bevölkerung „Herder“ das Sommerfest in Simnau mit einem Gottesdienst in der Kirche. Die Andacht war in polnischer Sprache. Für Erwin Kornitzki , Geburtsort: Simnau/Ortsteil Dosmitten, war es ein besonderes und ergreifendes Ereignis, denn in dieser Kirche wurde er getauft und genau vor 70 Jahren konfirmiert.

Danach hat U. Manka, 1.Vorsitzende der Deut. Bevölkerung „Herder“ die Gäste und Vereinsmitglieder zum Sommerfest in die Vereinsräume in Simnau, geladen. Nach Begrüßung der Gäste und der Vereins-Mitglieder von der Vorsitzenden und den Grußworten der Gäste, wurde gemeinsam gegessen. Danach wurden Bruderhilfegelder an die anwesenden Deutschstämmigen von M. Wölk und I. Tkacz ausgezahlt.
Die Freude war groß und es wurde dankend angenommen.

Das große Sommerfest des Dachverbandes Ostpreußen wurde am 20. Juni im Amphitheater in Sensburg/Mragowo gefeiert. Es war eine tolle Kulisse, viele Teilnehmer und gute Stimmung. Die Veranstaltung begann mit einem Ökumenischen Gottesdienst.
Heinrich Hoch b egrüßte als Vorsitzender des Verbandes der deutschen Gesellschaften in Ermland und Masuren alle Gäste. Zu den Rednern auf dem Sommerfest zählte auch Stephan Grigat, der Sprecher der Landsmannschaft Ostpreußen. Unter anderem sagte der Sprecher: Ich überbringe Ihnen die Grüße und guten Wünsche der Landsmannschaft Ostpreußen. Heute wird in Deutschland zum ersten Mal der Gedenktag für die deutschen Opfer von Flucht und Vertreibung begangen.

In den „ Mohrunger Stuben“ haben wir weitere Bruderhilfe ausgezahlt.
Dankend und mit Freude wurde auch hier das Geld entgegengenommen.

In den darauffolgenden Tagen haben wir ebenfalls in Saalfeld, Weinsdorf und Schwalgendorf Bruderhilfegelder ausgezahlt.

In Schwalgendorf hat Veronika Nowek ihr Zimmer für die Auszahlung zur Verfügung gestellt. Wir sind sehr herzlich begrüßt und aufgenommen worden. Nach der vollzogenen

Auszahlung gab es Kuchen und Kaffee und gute Gespräche. Aus MO SA LI habe ich das Gedicht „Hoffnung von Hans Engel, der auch aus Schwalgendorf stammt, vorgelesen:

Irgendwann werde ich wieder
bei den Erlen am Geserichsee stehen.
Irgendwann werde ich wieder
die Störche auf dem Nest klappern hören.
Irgendwann werde ich mit schwerlosem Schritt
die vertrauten Wege gehen
werde auf dem Weg nach Hause
wieder Zuhause sein.

Danach sangen wir gemeinsam das Ostpreußen-Lied. Wir verabschiedeten uns und dankten für die herzliche Aufnahme.

Das Lapidarium in Liebstadt sieht gepflegt aus. Die Friedhöfe im Kreis Mohrungen besuchten wir auch. Auf dem Friedhof in Horn/Zabi Rog ist ein Gedenkstein in polnischer und deutscher Schrift aufgestellt worden.

Beim Bürgermeister in Mohrungen hatten wir auch einen Termin und nette Gespräche. Die Kontakte sind gut und werden weiterhin gepflegt.
In den Mohrunger Stuben sorgt unsere Betreuerin Irena Puscian für Ordnung und auch gute Kontakte. Es sieht gut aus! Die neuen Tische mit Glasplatten (darunter liegen Dokumente und Berichte) sind dekorativ und gut aufgestellt.

Der mehrtägige Aufenthalt in Mohrungen und Umgebung war für uns sehr einprägsam und arbeitsreich. Erfolgreich und zufrieden traten wir wieder unsere Heimfahrt an.

Mit heimatlichen Grüßen
Ihre
Ingrid Tkacz, Kreisvertreterin
und
Luise-Marlene Wölk, stellv. Kreisvertreterin


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